Karies, so wird der Prozess bezeichnet, der durch Auflösung der Zahnsubstanz zu Löchern in den Zähnen führt. Im Mittelalter glaubte man für das Aushöhlen der Zähne sei ein Zahnwurm, der sich im Zahn befindet, verantwortlich - und wenn man mitunter beim Ausbohren einer Karies die Aushöhlungen im Zahn findet, kann man diese Vorstellung gut verstehen.


Zahnwurm © Werbeagentur Funk, Bergisch-Gladbach Heute wissen wir aber, daß Karies zu Ihrer Entstehung bestimmte Bakterien benötigt, die mit Zucker gefüttert werden müssen. Nur wenn diese Bakterien vorhanden sind und über einen langen Zeitraum (mehrere Stunden täglich, viele Wochen hintereinander) Zucker zur Verfügung haben, wird die Zahnsubstanz angelöst (demineralisiert) und ein Loch entsteht. Aus diesem wichtigen Wissen ergibt sich die Erkenntnis, daß Karies eine vermeidbare Krankheit ist, und sich aus dem Zusammenspiel zwischen den Ernährungsgewohnheiten und der Situation im Mund ergibt. Man kann sich die Mundhöhle wie ein kleines Biotop mit allen ihren Wechselwirkungen vorstellen. Zwangsläufig kann man durch Veränderungen in den Reinigungs- und Ernährungswohnheiten genauso wie durch zahnärztliche Behandlungsmethoden dieses Biotop Mundhöhle positiv beeinflussen, und die so genannte Kariesaktivität eines Patienten vermindern.

Durch die Prophylaxe ist es heute möglich, Karies und die Folgeerkrankung weitgehend zu vermeiden. Viele Kinder und Heranwachsende haben heute schon naturgesunde, kariesfreie Gebisse.


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